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Publikationen
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Retrenchment an den Polen zur Linken (SP und Grüne) und zur Rechten (SVP) - Realignement in der Mitte. Konfessionell (CVP, EVP) oder klassenmässig-soziodemographisch (FDP) verankerte Traditionsparteien verlieren, der neue Typus der Sammelpartei (glp, BDP) gewinnt. Das sind die wesentlichen Schlussfolgerungen, die sich aus meiner Analyse des Panaschierverhaltens in den Zürcher Kantonsratswahlen 2011 ziehen lassen. Dass die Wähler durchaus wahrnehmen, was die Vertreter einer Partei im Parlament treiben - oder zumindest was die Medien davon berichten, zeigt sich im Panaschierverhalten: die glp-Listenwähler, d.h. ihre Stammwähler sind etwas nach rechts gerutscht, und die Stammwähler der Parteien rechts der Mitte finden sie doch einiges attraktiver. NZZ und Tages-Anzeiger berichten am 12.5.2011. |
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Letzte Aktualisierung ( 12.05.2011 )
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Meine Analyse des Wählerverhaltens in den Zürcher Regierungsratswahlen vom 3.4.2011 bringt zwar nichts wirklich Überraschendes zutage - Was ja immer auch beruhigend ist. Gerade wenn man methodisch relativ komplexe ökologische Inferenzverfahren verwendet - meines Wissens in diesem Zusammenhang ein Novum. Gerade deshalb ist sie aber vielleicht auch interessant. Sie zeigt das demokratische System eines Schweizer Kantons mit seiner Kombination von Proporzwahl fürs Parlament und Majorzwahl für die Regierung im Normalbetrieb. Ein Amtierender ist ihm zwar zum Opfer gefallen. Sensationscharakter hat aber eher, dass dies seit der letzten Seegfrörni 1963(!) nicht mehr passiert ist. Die NZZ und der Tages-Anzeiger berichteten am 13.4.2011 darüber. Am selben Tag habe ich die Resultate auch in einem Gastvortrag an der Uni Zürich bei den Politologen zum besten gegeben. Heute heissen die Vehikel der universitären Wissensvermittlung etwas oxymorontisch "Wahlpflichtmodul Vertiefung Schweizer Politik" und richten sich an Hundertschaften. Einen treuen Kunden habe ich auch in Bern. Ich bin mit Longchamp (besten Dank für den moralischen Support!) einig, dass die Aggregatsdatenanalyse valide Resultate liefern kann, sofern man die modernen Verfahren, die heute zur Verfügung stehen - die Entwicklung ist ja nicht bei Goodman's Regression stehengeblieben - umsichtig nutzt. |
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Letzte Aktualisierung ( 12.05.2011 )
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kann man in einem Artikel aus meiner Feder in der NZZ vom 8.3.2011 nachlesen. Es gäbe da noch viel zu berichten. Aber soviel hat auf einer Seite Platz. Postwendend: eine Art Rezension von Claude Longchamp auf seinem blog. Den Mercedes-Stern von CL's Gnaden (A-KLasse) hefte ich mir natürlich gerne ans Revers - auch wenn das nichts daran ändert, dass ich nicht "der Leiter des kantonalen Statistischen Amts" bin. Übrigens: die Strahlen des "Mercedes-Sterns" sind nicht das Resultat einer freihändigen Einschätzung, sondern... |
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Letzte Aktualisierung ( 02.10.2011 )
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Dass der Stadt-Land Gegensatz zwar wichtig ist, aber die Zustimmung zur Waffeninitiative der Linken allein nicht erklärt, lässt sich in meiner Analyse nachlesen (siehe dazu die Artikel in der NZZ und im Tages-Anzeiger vom 18.2.2011). Es ist schon immer wieder interessant, wie die simplen Hypothesen auf dem fruchtbaren Mist medialer Bedürfnisse jeweils üppig ins Kraut schiessen, kaum ist's gelaufen. Viel mehr als ein grosszügiger Blick auf die Karte scheint jeweils nicht dahinter zu stecken. |
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Letzte Aktualisierung ( 14.04.2011 )
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Die zwei grossen Themen der eidgenössischen Politik, drei spannende Abstimmungen, eine Strategie, die sich diesmal ausgezahlt hat - mehr zur Abstimmung über die Ausschaffungsinitiative, den Gegenvorschlag und den vorderhand misslungenen Versuch, in der Schweiz Steuergerechtigkeit walten zu lassen, in meiner Analyse zum 28.11.2010. Ein Artikel im Tages-Anzeiger vom 2.12.2010 dazu. Der kleine Fehler - an der Goldküste war die Zustimmung, statusbedingt, selbstverständlich nicht besonders hoch - wurde anderntags (in der Printausgabe) korrigiert. Fast schon wie in der NYT! Ein Echo auch in einem blog. Erfreulich dabei: Sogar die Lesehilfe hat die Transmission geschafft. Update: Die VOX-Befragung, insbesondere was das Abstimmungsverhalten der Parteigänger im Zwiespalt zwischen Initiative und Gegenvorschlag angeht, kommt übrigens zum selben Schluss wie meine Aggregatsdatenanalyse (siehe die Artikel in der NZZ und im Tagesanzeiger vom 24.1.2011). |
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Letzte Aktualisierung ( 16.04.2011 )
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Die Analyse der Abstimmungen vom 26. September zeigt für die ALV-Revisionsvorlage das bereits aus der BVG-Analyse bekannte Muster. Die Schienen für Zürich geben wenig her -vielleicht interessierts doch den einen oder anderen - freilich wohl eher auf der aggregatsdatenforschungspragmatischen Metaebeene. |
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Letzte Aktualisierung ( 14.04.2011 )
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Wer wählte 2007 wen im Kanton Zürich? Welches soziale Profil hatte der SP-, der FDP-, der SVP-Wähler? Wie waren sie politisch positioniert? Das sind zwar nicht die Fragen, die momentan interessieren, denn lieber wüsste man natürlich, wer nächstes Jahr wen wählen wird. Weil die Zeiteinheit, in der sich wesentliche Veränderungen der Parteienlandschaft hierzulande bemessen, aber eher Jahrzehnte als Jahre sind, ist die Antwort auf erstere Fragen gegenwärtig noch immer eine der besten auf die letztere. Meine aktuelle Publikation zum Thema versucht sie zu beantworten. Offenbar beschäftigt sie auch "das Volk" - wie die zahlreichen Reaktionen auf den TA-Online-Artikel vom 21.9.2010 beweisen. |
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Letzte Aktualisierung ( 14.04.2011 )
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Kommen eine Initiative und ein dazugehöriger Gegenvorschlag zur Abstimmung, so findet eigentlich so etwas wie ein kleines natürliches Experiment statt. Meist handelt es sich ja beim Gegenvorschlag um eine mehr oder weniger stark modifizierte Version der Initiative, von der man hofft, dass sie, mehrheitsfähig, letztere verhindert, und gleichzeitig das Thema ad acta legt. Man stimmt also über zwei sehr ähnliche Vorlagen gleichzeitig ab. Weil am 13.6.2010 nichts von der Kinderbetreuungsinitiative und dem dazugehörigen Gegenvorschlag ablenken konnte, hab ich mir die Sache mal genauer angeschaut. Die Resultate sind in "'Kinderbetreuung Ja' - aber mit Vorbehalten (statistik.info 5/10) zu finden. |
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Letzte Aktualisierung ( 16.04.2011 )
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